5-Minuten-Brot ohne Gehzeit- Rezept

Selbstgemachtes Brot! Ihr wolltet schon immer mal euer eigenes Brot backen? Dann habe ich heute das passende Rezept für euch. Ihr werdet staunen wie einfach es doch ist. Viel Freude beim Nachbacken und genießen!

BROT WIE VOM BÄCKER- SO EINFACH GEHT’S

Kennt ihr nicht alle diesen zauberhaften Duft wenn ihr euch morgens beim Bäcker frisches Brot holt? Wer sich diesen Duft nun in die eigene Küche zaubern möchte hat jetzt die Gelegenheit dazu, denn ich habe ein einfaches und leckeres Rezept für euch mitgebracht. Gleich zu Beginn möchte ich nochmals erwähnen, dass ich nicht der große Profi in Sachen Kochen und Backen bin, dennoch gewillt bin es zu erlernen. Aus diesem Grund lege ich großen Wert  auf einfache, schnelle & leckere Rezepte. Da wir in einer stressigen Welt leben bin ich mir sicher, dass auch ihr es bevorzugt wenn es schnell geht und trotzdem lecker schmeckt. Wichtig ist es nur Zeit einzubüßen und nicht Geschmack!

Bei mir hat es länger gedauert bis ich mich nun endlich an das Brot backen heran getraut habe. Dachte mir anfangs immer, dass das bestimmt schwer ist. Jetzt kann ich euch sagen, ist es nicht! Das schafft ihr mit Leichtigkeit, ich hab es auch geschafft 🙂 . Dieses Brot ist überhaupt erst der 2. Versuch in meiner bisherigen Brot-Back-Karriere. Das erste Brot war ein Milchbrot, dass zwar auch nicht  schlecht war, aber im Vergleich zu diesem Brot auf Deutsch gesagt „ein Verhau“. Dennoch war ich natürlich stolz, weil es ja schließlich mein erstes Brot war und darauf muss man irgendwie stolz sein, oder? Betonung auf irgendwie und Optik war zweitrangig.

Genug gequatscht! Ihr steht bestimmt schon mit Kochschürze umgewickelt in der Küche und wartet nur mehr darauf endlich durchstarten zu können. Sehr gut, denn ihr seid nur mehr wenige Handgriffe und 1 Stunde Backzeit von eurem köstlich duftenden Brot entfernt, versprochen!

ZUTATEN FÜR DEIN 5-MINUTEN-BROT:

  • 500 g Mehl vorzugsweise Weizenvollkornmehl ( Meine Mischung war ca. 350 Weizenmehl hell glatt, 150 Roggenvollkornmehl)
  • 1 Würfel Germ (= Hefe)
  • 450 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 2 EL Essig vorzugsweise Apfelessig ( ich habe Hesperiden verwendet)
  • 120 g Kürbiskerne ( ich habe Sonnenblumenkerne verwendet)
  • 1 TL Brotgewürz ( ich habe meines mit dem Thermomix selbst gemacht, alternativ könnt ihr auch fertiges nehmen)

 

Brotgewürz aus dem Thermomix: 60 g Kümmel ganz, 30 g Fenchelsamen, 25 g Anissamen ganz, 10 g Korianderkörner auf Stufe 10 für 30 Sekunden mahlen- Fertig!

 

ZUBEREITUNG:

Tipp: Bevor du startest kannst du eigentlich gleich dein Backrohr  200 °C Ober/Unterhitze vorheizen, denn du bist in Windeseile mit dem Teig fertig!

 

  1. Die Germ zwischen den Fingern zerbröckeln und mit dem lauwarmen Wasser in einer Rührschüssel vermischen.
  2. Gib alle weiteren Zutaten ( Mehl, Salz, Essig und den Großteil der Kürbis/Sonnenblumenkerne) hinzu und verrühre die Masse mit der Küchenmaschine zu einem schönen glatten Teig.
  3. Fette eine Brotbackform oder falls du den Tupper Ultra zur Hand hast mit Butter aus.
  4. Lege das 5-Minuten-Brot in die Form schneide es leicht ein, bepinsel es mit Wasser, bestreue es mit Mehl & den übrig gebliebenen Kürbis- oder Sonnenblumenkernen.
  5. Backe das Brot jetzt für ca. 1 Stunde bei 200 °C Ober/Unterhitze im Backofen auf der 2 Schiene von unten. Stürze es danach gleich aus der Form und lasse es auf einem Backblech oder Kuchengitter abkühlen.

 

 

Tipp für Backen mit dem Tupper Ultra: Ich habe den Ultra 2 l verwendet den ich mir erst kürzlich gekauft habe. Anfangs bitte unbedingt den Deckel oben lassen und die letzten 15-20 Minuten ohne Deckel noch weiter backen lassen. Es wird richtig schön knusprig!

Ihr Lieben habe ich euch zu viel versprochen? Ich hoffe nicht, denn das Rezept ist wirklich mehr als einfach, keine Gehzeit und das Ergebnis einfach unheimlich lecker.  Weil wir nur zu zweit sind und ein Brot meistens zu viel ist, friere ich einen Teil immer ein. Dazu schneide ich das frische Brot in Scheiben und mache Päckchen mit jeweils 4 Stücken. Ich wickle die 4 Brotscheiben in Frischhaltefolie ein und gebe sie danach in einen Frischhaltebeutel mit Reissverschluss. Das ist sehr praktisch, denn man kann das Brot dann quasi portionsweise wiederverwenden.

DAS FRÄULEIN MÖCHTE WISSEN…

Mögt ihr lieber Semmeln oder Brot? Habt ihr selbst schon einmal Brot gebacken?


Ich hoffe sehr, dass ich euch mit dem Rezept motivieren konnte selbst ein Brot zu backen. Es ist wirklich nicht schwer und man weiß ganz genau was drin steckt. Das Beste ist nämlich auch, dass ihr bei den Zutaten ein bisschen variieren könnt.

 

Viel Spaß beim Nachbacken! Gutes Gelingen! Lasst es euch schmecken ♥

13 Comments

  • Birgit sagt:

    Das werde ich gleich mal ausprobieren. Hab schon öfters Brot gebacken, aber irgendwie immer das gleiche. Danke für dieses tolle Rezept. Schnell und einfach ist immer gut! 🙂
    lg
    Birgit

  • Tati sagt:

    Huhu Heike,

    das sieht aber wirklich superlecker aus. Wenn ich Zeit habe, probiere ich gerne solche Dinge aus. Ich habe zwar keinen Thermomix und keinen Tupper Ultra, bisher hat es aber auch so immer ganz gut geklappt. Ich backe mein Brot meist in unserem Bräter. Leider mache ich das viel zu selten, weil es viel einfacher ist, mal eben beim Bäcker zu halten und ein Brot zu kaufen, aber besser schmeckt das definitiv nicht. 😉 🙂

    Eine schöne Woche und liebste Grüße – Tati

    • Heike sagt:

      Guten Morgen liebe Tati,

      vielen lieben Dank. Natürlich ist es bequemer das Brot einfach beim Bäcker um die Ecke zu kaufen. Jedoch wirst du sehen, dass es mit diesem Rezept auch wirklich total einfach und schnell geht. Du bist schneller mit dem Teig fertig als dein Rohr vorgeheizt ist 🙂 Ich habe früher auch immer mein Brot vom Bäcker gekauft, aber seit ich den ersten Versuch gewagt habe nicht mehr. Toastbrot kaufen wir nach wie vor, aber auch das möchte ich selbst probieren. Steh ja erst ganz am Anfang.

      Ich habe auch keinen Thermomix zuhause, sondern hatte den nur leihweise. Es ist wirklich ein tolles Gerät und würde sicher vieles in der Küche enorm erleichtern. Jedoch haben wir uns einfach noch nicht 100% dafür entschieden. Ich bin verwöhnt und möchte daher gerne einen zweiten Behälter haben, weil ich es schon so gewohnt bin mit der jetzigen Küchenmaschine. Damit ist aber noch nicht genug, das Gleitbret wäre auch gut und würde sich bei unserer Küche extrem anbieten, weil ich den Thermi immer aus der Ecke auf den Herd stellen würde. Dann wäre für mich noch die Cook-Key-Funktion wichtig und das würde sich dann doch schon summieren. Obwohl er mir schon fehlt in meiner Küche und er wirklich sehr viel kann. Ich bin schon länger auf der Suche nach einer Multifuntionsmaschine für die Küche, jedoch habe ich bis jetzt noch nicht zugeschlagen. Ich würde mal ganz gerne sehen, wie es um die Konkurrenzprodukte steht und ob die dem Thermi das Wasser reichen können.

      Du brauchst den Tupper auch nicht zwingend dazu, da tut es ein normaler Bräter, Backstein oder Blech auch. Ich wollte den Ultra halt unbedingt haben und habe dort letztens auch Hühnchen gemacht. Der ist relativ vielfältig und ich habe ihn im Abverkauf bei einer lieber Beraterin und Facebook Freundin ergattert. Bin eigentlich total happy mit dem Teil und bin froh es mir gekauft zu haben, aber wie gesagt keine Voraussetzung.

      Schicke dir die allerliebsten Grüße zur Wochenmitte und probier mein Rezept wirklich aus, du wirst staunen wie schnell es geht!

      Heike <3

  • Chris sagt:

    Liebe Heike,

    das Brot sieht wirklich einfach und lecker aus. Ich traue mich an Brot nie so recht dran, da ich immer denke, es könnte mir misslingen. Aber dein Rezept habe ich jetzt mal gespeichert. Sag mal, was ist eigentlich Hesperiden? Habe ich noch nie gehört 🙂

    Liebe Grüße

    Christine von Pretty You

    • Heike sagt:

      Hey Chris,

      vielen lieben Dank. Das war auch bei mir lange Zeit der Grund. Damit kannst du eigentlich nichts falsch machen, es ist quasi ein gelingsicheres Rezept 🙂 Ich hab das jetzt mal für dich gegoogelt, es ist eine Spezialität bei uns und meine Schwiegermutter verwendet ausschließlich diesen Essig. Ich bin da anders und ich mag mehrere Varianten, jetzt aber zurück zu deiner Frage. Das sagt Wikipedia dazu : Der 1927 erfundene reine Gärungsessig ist nach den Hüterinnen des Apfelhaines der Göttin Hera, den Hesperiden benannt und wird heute noch vom österreichischen Lebensmittelbetrieb Mautner Markhof produziert.

      Rezeptur[1]:
      87 % Weingeistessig (Branntweinessig)
      10 % Weinessig
      Apfelsaftkonzentrat

      Mit einem natürlichen Gärverfahren entsteht ein Essig mit 7,5 % Säure

      Schau beim nächsten Mal eventuell bei euch in die Regale ob es den bei euch auch gibt, würde mich interessieren 🙂

      Allerliebste Grüße und tolles Wochenende,
      Heike

  • Super Beitrag! Ich bin schon länger auf der suche nach einem einfachen Rezept zum Brotbacken. Und dann noch ohne Gehzeit? Super, wird direkt ausprobiert, vielen Dank fürs teilen 🙂

  • Bea sagt:

    Ich bin ein großer Brotfan. Ich werde Dein Rezept gern einmal probieren. Liebe Grüße, Bea

  • Henrik sagt:

    Da ich ja lieber koche als backe, es bei meiner besseren Hälfte aber genau umgekehrt ist, werde ich dieses Rezept mal direkt weiterleiten 😉

    Gruß
    Henrik
    https://www.fernweh-koch.de

  • Sonja sagt:

    Oh das sieht aber sehr lecker aus! Lebe in Argentinien und backe oft selbst Brot, da es hier fast nur Weissbrot zu kaufen gibt. So ein schnelles Rezept kommt mir gerade richtig, danke! LG

    • Heike sagt:

      Liebe Sonja,

      das freut mich sehr, dass dir das Rezept gut gelegen kommt. Du wirst sehen, wie schnell es geht und wie verdammt lecker es schmeckt.

      Liebe Grüße nach Argentinien,
      Heike

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