Rosenessig selber machen

Frisch gepflückte Blütenblätter von Pfingstrosen eignen sich sehr gut zur Herstellung von eigenen Rosenessig. Die Blätter der Pfingstrosen sind sehr duft- und farbintensiv.

IN WENIGEN SCHRITTEN ZUM EIGENEN ROSENESSIG

Rosen, Lilien, Tulpen, Nelken etc.  sind einfach herrlich und schenken so viel Freude und Energie. Blumen eignen sich nicht nur perfekt als Dekoration, sondern man kann noch ganz viel mehr mit ihnen anstellen.  Heute zeige ich euch, wie ihr mit ganz wenig Aufwand euren eigenen Rosenessig herstellen könnt. 

ESSIG AUS PFINGSTROSEN

Wir haben 2 große Stöcke mit Pfingstrosen und zwar einem vor dem Haus und einem hinter dem Haus. Pünktlich zu Pfingsten trägt der Rosenstock vor dem Haus wundervolle Blüten und ist ein richtiger Hingucker im Garten ganz im Gegenteil zu dem Stock hinter dem Haus. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn wenn der eine im abblühen ist, beginnt der andere und schmückt den hinteren Teil des Hauses mit seiner Blütenpracht.

Pfingstrosen sind sehr intensiv in ihrer Farbe und ebenfalls im Geruch und eignen sich daher perfekt für die Herstellung von Rosenessig. Habt ihr auch selbst verschiedene Rosen im Garten? Dann nehmt einfach die Rosensorte mit der intensivsten Duftnote/Farbe für eure Essigherstellung.

 

DU BENÖTIGST:

  • frische Blätter von duftenden Rosen ( in meinem Fall -> Blätter von Pfingstrosen)
  • eine saubere Glasflasche
  • weißen Balsamico Essig (  es funktioniert auch mit Apfelessig, geschmacklich besser ist aber weißer Balsamico)

 

 

ZUBEREITUNG:

Zupfe die Rosenblätter ab und fülle sie gemeinsam mit dem Essig in die Flasche.  Achte darauf, dass du wirklich nur die reinen Blätter in die Flasche gibst. Der Essig muss die Blätter unbedingt ganz bedecken, denn ansonsten könnte sich Schimmel bilden. Die Glasflasche stellst du jetzt für 14 Tage an einen sonnigen Ort. Schon nach nur kurzer Zeit färbt sich der Essig in einem schönen pinken Ton und die Rosenblätter verlieren immer mehr an Farbe bzw. geben es ab.

Nach den 14 Tagen filterst du den Essig mittels einem Trichter und Sieb und füllst deinen selbstgemachten Rosenessig in kleine Fläschchen ab, fertig! Du hast richtig gelesen, so einfach funktioniert die Herstellung von Rosenessig 🙂 Der selbstgemachte Rosenessig harmoniert perfekt zu sommerlichen Salaten.

Du möchtest dich noch weiter kreativ austoben? Du kannst deinen Essig oder auch dein Öl mit ganz vielen weiteren natürlichen Zutaten verfeinern.  Ich habe mir schon weißen Balsamico Essig gekauft und möchte natürlich noch die ein oder andere Variante versuchen. Derzeit blüht der Lavendel sehr stark aber damit mache ich lieber Duftsäckchen für den Kleiderschrank. Mein erstes selbstgemachtes Öl möchte ich heuer auch noch herstellen und zwar denke ich da an eine Kombination aus Tomaten, Basilikum und Chili.

So ein selbstgemachter Rosenessig eignet sich übrigens auch perfekt als kleines Geschenk oder Mitbringsel. Gibt doch nichts schöneres als ein persönliches, natürliches und selbstgemachtes Geschenk oder? Seit dem ich meinen eigenen Garten habe, schätze ich das noch viel mehr und liebe es meine Familie und Freunde mit kleinen Aufmerksamkeiten zu verwöhnen. Natürlich kommen da auch auf ganz tolle Leckereien zurück. Es sind nur Kleinigkeiten, die super schnell und einfach aber mit viel Liebe ♥ hergestellt werden und Großes bewirken.

 

DAS FRÄULEIN WILL WISSEN…

Hast du schon mal selbst etwas mit Rosen hergestellt? Wenn ja, was? Hast du schon mal einen eigenen Essig hergestellt? Wenn ja, welchen?

 

 

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen

8 Comments

  • Hallo Mausal,

    sehr schöne Anleitung und so einfach. Rosen habe ich leider nicht, aber Pfingstrosen sind wirklich sehr schön und der Duft hmm herrlich
    Bussal

    • Heike sagt:

      Hey meine Große,
      schön, dass es dir gefällt. Ja du hast ja leider nur einen Balkon und da ist nicht so viel Platz. Aber du hast deinen Balkon zu einer hübschen kleinen und grünen Oase gemacht. Wirklich toll, gefällt mir. Unsere Pfingstrosen sind jetzt auch schon alle abgeblüht aber dafür ist direkt vor dem Haus im Rosenbeet ein kleines Rosenmeer. Ich glaube, dass ich mit der Betty Harkness noch einen Rosenessig machen werde. Das ist eine extrem stark duftende Edelrose und macht sich bestimmt auch prima. Ich drück dich und sende dir die allerliebsten Grüße zum Wochenende, Bussi

  • shadownlight sagt:

    hey, das ist ja eine klasse idee und gar nicht so schwer!
    liebe grüße!

    • Heike sagt:

      Hi liebe Jenny,

      das ist wirklich total easy 🙂 Die Natur gibt uns einfach total viele Möglichkeiten etwas aus ihr zu machen, wir müssen es nur nutzen.
      Herzliche Grüße und tolles Wochenende, Heike

  • Hallo liebe Heike,

    ich habe also richtig getippt. Dein Bericht hat etwas mit Kochen im weiteren Sinne zu tun. Das ist eine ganz wunderbare Idee, aus den Rosenblättern selbst Essig zu machen. Auf so eine Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Und dabei geht es so einfach und schnell. Schade, dass ich weder Rosen noch Pfingstrosen habe.

    Ich habe schon einmal die Zutaten für einen Teig in eine Flasche gefüllt, hübsch übereinander gestapelt und dann verschenkt. Da hast du vollkommen Recht, der Beschenkte freut sich doppelt so sehr, wenn er so ein persönliches Geschenk bekommt.

    Deine Fotos sind wieder einmal zauberhaft geworden. Wie machst du das nur? Ich habe besonders Schwierigkeiten, dass mein Hintergrund so hübsch wie bei dir verschwimmt.

    Ich schicke dir ganz liebe Grüße und wünsche dir ein sonniges Wochenende.

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Heike sagt:

      Hallo meine liebe Sabine,
      da hast du wirklich goldrichtig getippt 🙂 Du kennst mich ja schone in bisschen. Schade, aber vielleicht hast du ja jemanden im Bekannten- oder Familienkreis. Du kannst deinen Essig aber auch mit ganz vielen anderen natürlichen Produkten aromatisieren. Ich hab gestern noch einen Ribiselessig angesetzt.

      Das klingt auch nach einer tollen Geschenkidee. Ich habe auch schon mal eine Backmischung von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und mich wahnsinnig gefreut. Freut mich, wenn dir meine Bilder gefallen. Obwohl ich nicht 100 % zufrieden bin, die Lichtverhältnisse waren nicht optimal und ich bin auch mehr Probierer als Könner 🙂 Das mit dem Hintergrund bekomme ich nicht immer so gut hin, aber da musst du dich spielen und einen Fokus legen und dann passiert das mit dem verschwommenen Hintergrund fast von selbst. Ich habe ja eine Kompaktkamera und da gibt es aber auch die „Smartmodus“ Einstellung und da sind viele Sachen automatisch eingestellt bzw. angepasst und das ist wesentlich einfacher. Wird aber nicht immer ganz so schön, natürlich wird es besser wenn man mehr Ahnung hat und alles selbst einstellt 🙂 Das Fotografieren ist nicht umsonst eine Kunst, denn es ist gar nicht so einfach. Wenn du wüsstest, wie viele Bilder teilweise entstehen für einen Blogartikel. Da werden einige aussortiert und es bleiben ein paar übrig & ab und an mache ich noch welche nach, weil ich nicht zufrieden bin. Wenn wir fertig sind mit der gesamten Sanierung, möchte ich mir aber einen Fotoplatz im Büro einrichten. Der Platz soll optimal ausgeleuchtet sein, damit auch abends schöne Bilder entstehen können. Bis es soweit ist, dauert es aber noch ein Zeiterl, aber ich träum halt jetzt schon mal davon. Träumen darf man ja schon mal oder, hihi .

      Wie sieht es eigentlich aus mit den Wasserzeichen? Hast du das hinbekommen? Mit welcher Kamera fotografierst du? Ich habe die Samsung NX 10 mit div. Objektiven.

      Ganz liebe Grüße und dicken Knuddler,
      Heike

  • Nina sagt:

    Super Idee und werde ich bestimmt demnächst ausprobieren :).
    Liebe Grüße Nina

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