Fräulein Musters Welt

DIY Spielzimmer

Heute zeige ich euch unser selbstgebautes Spielzimmer für unsere zwei Jungs. Ein kleines aber feines Paradies, das zum Spielen und Toben, aber auch zum Kuscheln und Ausruhen einlädt. Ihr wisst ja inzwischen, dass wir wahnsinnig gerne Sachen selbst machen. Und so entschieden wir uns 2014, kurz vor der Geburt unseren zweiten Sohnes, ein Zimmer komplett neu zu machen.

AUS EINER IDEE WURDE EIN PLAN

Für uns war von Anfang an klar: Eine Rutsche muss in das Zimmer. Wer träumt als Kind nicht davon eine Rutsche im Haus / in der Wohnung zu haben? Wir haben also das Zimmer ausgemessen und uns an den Plan gesetzt. Leider habe ich jedoch unsere Pläne nicht mehr, damit ich sie euch zeigen kann. Wir haben am Computer sowie auch mit der Hand Pläne gezeichnet, bis wir dann das Ergebnis hatten, mit dem wir beide zufrieden waren.

Unser nächster Weg war zum Holzmarkt in unserer Nähe, wo wir unser Vorhaben erklärt haben und gemeinsam mit den Mitarbeitern das geeignete Material ausgesucht haben. Zuhause setzten wir uns dann nochmals an den Plan, um uns auszurechnen wieviel wir nun tatsächlich an Material benötigen. Die Liste sah dann so aus:

 

Nun ging es also ans Einkaufen: Holz, Wandfarbe, Sockelleisten, neuer Boden, jede Menge Schrauben, Vorhänge, Matratze, Polster, Plexiglas, Rutsche, Sicherheitsnetz, und noch einiges mehr.

NEUE WANDFARBE UND NEUER BODEN

Als erstes malten wir das Zimmer neu aus. Wir entschieden uns für ein dunkles Grau für den Bereich unter dem Spielturm, das später als „Kuschelhöhle“ dienen soll. Eine ganze Wand sollte in einem kräftigen Blau erstrahlen. Gesagt – getan!

Wir haben uns ja für eine Fichte für unseren „Spielturm“ entschieden. Der Fischgräten-Boden, den wir überall im Haus haben, gefiel uns dazu jedoch nicht. Ja, er ist sehr dankbar, robust. Verzeiht schnell mal ein paar Kratzer oder auch Dellen. Wenn wir aber schon ein Zimmer komplett neu machen, dann machen wir es so, dass es uns auch 100%ig zusagt. Also haben wir uns entschieden, einen neuen Boden zu verlegen. Und zwar einen Klick Vinylboden.

Wenn ihr genau hinseht, könnt ihr meinen Babybauch bei der Tür entdecken ;D

 DAS BAUEN KANN BEGINNEN

Jetzt ist das Spielzimmer schon fast ganz fertig. An der großen weißen Wand haben wir noch Wandsticker aufgeklebt und die Matratze und die Polster sind auch schon in der Kuschelhöhle eingezogen. Jetzt fehlen nur noch die letzten Sicherheitsmaßnahmen und dem Spielen und Toben steht nichts mehr im Weg.

DIE KUSCHELHÖHLE – EIN GEMÜTLICHER ORT ZUM ZURÜCKZIEHEN

Liam war ganz begeistert von seiner neuen Kuschelhöhle. Damit man nicht, wenn man da so gemütlich drinnen liegt, auf das blanke Holz und die Verschraubungen gucken muss, haben wir einen beleuchteten Himmel gemacht. An das Holz brachten wir eine LED-Lichterkette an und darüber ein Plexiglas. Beim Plexiglas haben wir uns für die LED-Platte entschieden, denn diese wird perfekt ausgeleuchtet ohne störende Licht-Hotspots. Verkleidet haben wir es dann mit einem schönen Vorhang. Die Farbe des Lichts lässt sich natürlich verändern.

SICHERHEIT WIRD GANZ GROSS GESCHRIEBEN

Zu guter Letzt kamen noch die letzten Sicherheitsmaßnahmen. Zu der genialen Skateboard-Treppe machte mein Mann noch einen – wie ich finde – sehr gelungenen – Handlauf, damit man sicher rauf und runter gehen kann.

Und was uns noch ganz wichtig war: Ein Sicherheitsnetz. Dieses haben wir mit Haken an der Wand, auf der Decke und am Holz befestigt. Unser Plüschaffe Coco hat es mal getestet und für sicher befunden!

Es war nicht wenig Arbeit, aber es hat richtig viel Spaß gemacht. Und wir sind richtig stolz auf das Ergebnis.

NINA MÖCHTE WISSEN…

Wie gefällt euch unser Spielzimmer? Habt ihr auch schon so etwas in der Art selbst gemacht? Was waren eure DIY Projekte bis jetzt?

Liebe Grüße